Anton Bach

85659 Forstern

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Wiener weiß und schwarz

Geschichtliches

Weit verbreitestes Zuchtziel nicht nur in Deutschland seit den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts war ein weißes Kaninchen mit blauen Augen. 1902 begann der Eisenbahnbeamte der Wiener Nordbahn Wilhelm Mucke, dieses Ziel ebenfalls vor Augen, schwach gezeichnete blaue Holländer zu paaren; nach 15-jähriger Züchterarbeit stellte er seine ersten Weißen Wiener  der Öffentlichkeit vor. Sie waren die Sensation der damaligen Zeit. Mucke hielt man für den "Glücklicheren" vor anderen, dem der große Wurf durch Verdrängungszucht, wie man nich in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts glaubte, eben gelang. 1910 gelangten die ersten Original-Wiener nach Deutschland. Sie wurden eine Moderasse und in den 30er-Jahren eine der annerkanntesten sieben Wirtschaftsrassen, vielfach sogar "Vereinsrasse". Den WW ist in den Weißen Neuseeländern eine bedeutende Konkurrenz erwachsen, der sie bislang jedoch standhielten

Gewicht

3-4 kg, Normalgewicht 4 kg und mehr, Höchstgewicht 5 kg. Der Wiener Typ tritt am augenfälligsten in Erscheinung mit 4 kg. Sie Statur ist insgesamt kleiner als die des Blauen Wieners.

Form, Stellung

Körper breit, walzenförmig, leicht gestreckt wirkend. Schultern kompakt, vorne und hinten gleich breit, Stellung mittelhoch. Da auch Eleganz gefordert wird, leicht gestreckt, Körper breit, Fleisch- und Muskelpartien vorhanden.

Kopf

Kurz, kräftig, Stirn und Schnauze breit, Backen ausgeprägt, Nasenrücken leicht gebogen

Ohren

Gut aufgesetzt, fleischig, dicht behaart, schön gerundet, straff aufrecht getragen. Länge entsprechend der Körperform