Maier, Hans-Jürgen
85435 Erding
Tel. 08122 7629
Castor Rex
Geschichtliches
Eines Tages im Jahre 1919 entdeckte der französische Kleinbauer Caillon in Colounge im Nest einer grauen Kreuzungshäsin ein Jungtier, dem das Haar später als seinen Wurfgeschwistern wuchs. Dies wiederholte sich auch beim nächsten Wurf. Abbe Amede Gillet, der Parrer des Dorfes, wurde aufmerksam und kaufte dem Bauern beide Tiere, ein Paar, ab. Deren Nachwuchs war durchweg kurzhaarig und ausnahmslos mit einem körperlichem Defekt behaftet. Deshalb kruzte Gillet normalhaarige Tiere ein. Sechs Tiere aus solchen Würfen stellte er 1924 in Paris als "Castor-Rexe" der staunenden Öffentlichkeit vor. 1926 wurden die ersten Rexe in Deutschland gezeigt. Sie waren hier, wie überall, wo sie auftauchten, die Sensation aller Ausstellungen. Von der schwächeren Vitalität, die die altere Literatur den Rexen zuschrieb, ist heute kaum noch was zu merken. Lediglich Kahlstellen unter den Sohlen, teilweise auch wunde Läufe, finden wir bei den Rexen häufiger als bei den anderen Rasse, das mag jedoch auch an der dünnen Behaarung liegen. Einige Farbenschläge gehören mit zu den Spitzenrassen der deutschen Kaninchenzucht, andere fristen ein Schattendasein.
Gewicht
2,5 kg bis 3,0 kg, Normalgewicht über 3,5 kg, Höchstgewicht 4,5 kg
Form, Stellung
Vorbild für alle Rexe sind Körperform und Bau des Castor-Rex. Als folge des kurzen Haares weicht die Form von der normalhaarigen Rasse etwas ab, weil die Umrisse der Körperform schärfer in Erscheinung treten. Wesentlich ist eine leicht gestreckte, dennoch harmonisch wirkende Form.
Kopf
Erscheint etwas länglicher als bei den Normalhaarrassen; dennoch sind Stirn und Schnauze breit, die Backen kräftig
Ohren
Kräftig, fleischig, gut behaart; sie werden straff aufgerichtet getragen und haben in Länge und Breite dem Körper zu entsprechen. Verglichen mit den Ohren der normalhaarigen Rassen, erscheinen sie etwas länger
LohRex schwarz
Geschichtliches
Eines Tages im Jahre 1919 entdeckte der französische Kleinbauer Caillon in Colounge im Nest einer grauen Kreuzungshäsin ein Jungtier, dem das Haar später als seinen Wurfgeschwistern wuchs. Dies wiederholte sich auch beim nächsten Wurf. Abbe Amede Gillet, der Parrer des Dorfes, wurde aufmerksam und kaufte dem Bauern beide Tiere, ein Paar, ab. Deren Nachwuchs war durchweg kurzhaarig und ausnahmslos mit einem körperlichem Defekt behaftet. Deshalb kruzte Gillet normalhaarige Tiere ein. Sechs Tiere aus solchen Würfen stellte er 1924 in Paris als "Castor-Rexe" der staunenden Öffentlichkeit vor. 1926 wurden die ersten Rexe in Deutschland gezeigt. Sie waren hier, wie überall, wo sie auftauchten, die Sensation aller Ausstellungen. Von der schwächeren Vitalität, die die altere Literatur den Rexen zuschrieb, ist heute kaum noch was zu merken. Lediglich Kahlstellen unter den Sohlen, teilweise auch wunde Läufe, finden wir bei den Rexen häufiger als bei den anderen Rasse, das mag jedoch auch an der dünnen Behaarung liegen. Einige Farbenschläge gehören mit zu den Spitzenrassen der deutschen Kaninchenzucht, andere fristen ein Schattendasein.
Gewicht
2,375 kg bis 3,0 kg, Normalgewicht über 3,0 kg, Höchstgewicht 4,0 kg
Form, Stellung
Vorbild für alle Rexe sind Körperform und Bau des Castor-Rex. Als folge des kurzen Haares weicht die Form von der normalhaarigen Rasse etwas ab, weil die Umrisse der Körperform schärfer in Erscheinung treten. Wesentlich ist eine leicht gestreckte, dennoch harmonisch wirkende Form.
Kopf
Erscheint etwas länglicher als bei den Normalhaarrassen; dennoch sind Stirn und Schnauze breit, die Backen kräftig
Ohren
Kräftig, fleischig, gut behaart; sie werden straff aufgerichtet getragen und haben in Länge und Breite dem Körper zu entsprechen. Verglichen mit den Ohren der normalhaarigen Rassen, erscheinen sie etwas länger